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10. Wieder einmal Bianca

Am nächsten morgen wollten wir in die Stadt gehen Bianca und Tino schliefen noch...

Ich fand dass ich was an meinem Aussehen ändern musste, denn die Tönung, die ich mir für die Mission im Xenon gemacht hatte, ging langsam raus und ich zog normalerweise Baggies und ein Schlampt-Shirt an, das musste ich ändern. Als wir dann in der Stadt ankamen vereinbarten wir eine Zeit, zu der wir uns wieder treffen würden. Er lief ins große Einkaufszentrum und ich suchte mir einen Frisörsalon. Ich hatte nicht wirklich eine Idee, was ich machen sollte, aber diese langweiligen Haare mussten sich ändern! Als ich auf einen freien Platz wartete sah ich mir ein Heftchen an in der alles hübsche, junge Damen mit wunderschönen Haaren drin waren. Auf dieser Seite war eine Rothaarige mit rot geschminkten Lippen. Ich blätterte um und kam fast nicht aus dem Staunen raus, als ich Delia in diesem Heftchen sah! Sie hatte ihre blonden Haare hochgesteckt und wurde richtig hübsch geschminkt. Sie hatte große Ohrringe dran und lächelte süß in die Kamera. Ich wollte das Bild noch genauer studieren doch ich wurde gerade aufgerufen und setzte mich auf den großen Stuhl. Eine Frau gab mir ein paar Vorschläge wie ich meine Haare ändern könnte und ich entschied mich für Dauerwelle und die Farbe Orange-braun. Ich wollte schon immer orange-braune Haare. Als ich am Schluss das Ergebnis ansah war ich richtig positiv überrascht. Ich fand mich das erste Mal in meinem Leben richtig hübsch! Ich zahlte alles und lief danach ein ganzes Stück selbstbewusster in den H&M und kaufte mir dort ein blau-weiß gestreiftes Top. Ein T-Shirt mit Blümchen, Jeggins und ein paar Hot-Pents. Im New Yorker kaufte ich mir ein Schal, High-Heels und Ohrringe. Danach war es Zeit mich mit Nicki zu treffen. Als er mich sah, machte er riesige Augen. Er kam auf mich zu und fing an zu staunen. „Mensch Maya, du siehst ja super aus. Das hast du zwar schon immer aber ich habe noch nie eine so schöne schwangere Frau gesehen“, sagte er ein bisschen stolz. Das war so süß von ihm.

Als er noch kurz zur Apotheke musste wartete ich draußen und sah mich ein bisschen um. Plötzlich kam so ein halbasiatischer Typ vorbei, der total hübsch war und lächelte mich an. Er sprach mich an. „Hallo, ich hab dich hier noch nie gesehen“, sagte er.

„Ähm, ich wohne noch nicht sehr lange hier“, sagte ich ein bisschen schüchtern doch nahm mich zusammen selbstbewusster herüberzukommen. „Ich bin Nehuen. Und du?“ „Ich heiße Maya.“ Wir quatschten ziemlich lange miteinander und ich sah leider nicht, dass Nicki gerade zur Tür hinaus kam, als Nehuen mich zum Abschied umarmte. Er wurde sofort wütend und lief auf mich zu. „Sag mal spinnst du eigentlich? Hast du nie genug. Kaum hast du dich umgestylt machst du gerade ein anderer an?“, er war wirklich sauer. „Nein Nicki! Der hat mich angesprochen und nicht ich ihn!! Ich habe mich umgestylt um mir selbst und nur dir zu gefallen. Ich liebe nur dich!“ Ich hatte nicht Lust wieder Streit zu haben und so schlimm wurde es zum Glück auch nicht. Er lächelte mich kurz an und es war sein süßes Grübchenlächeln. Doch dann stieg er aufs Motorrad und winkte mir zu, dass ich kommen sollte. Wir fuhren mit total vielen Tüten auf dem Motorrad nach hause.

Als wir nach Hause kamen, wollten wir einen Imbiss nehmen. Doch in der Küche, war ein riesiges Durcheinander! Als wir den Spuren von den Chips folgten, führten sie uns in Nickis Zimmer. Dort lag die Tüte Chips noch halb voll auf dem Bett. Doch Bianca war nicht da. Als wir die Decke hoch hoben, sah uns ein kleiner Junge mit gro0en Augen schüchtern an. „Wo ist Bianca?“, fragte Nicki. Seiner Stimme war anzuhören, dass er Angst hatte. „Bianca...!! Bianca! Wo bist du?“ Ich wartete eine Weile, doch es war Totenstille. Auch Nicki lauschte. „Nein!“ Nicki stürmte aus dem Haus. Er wollte sie suchen. Ich stürmte ihm nach. Doch da bekam ich so schreckliche Bauchschmerzen, dass ich mich auf den Boden nieder ließ. „Nicki...“, flüsterte ich verzweifelt. Doch er war schon lange über alle Berge. Ich rappelte mich auf und wollte mein Handy holen, das in meiner Handtasche war, um ihn anzurufen. Doch als ich auf meinen Beinen stand, krachte ich schon wieder auf den Boden herunter. Und als ich versuchte ihm zu rufen, kam nur so ein hauchen aus meinem Mund. So blieb ich sitzen und versuchte langsam und regelmäßig zu atmen... Doch als ich bemerkte, dass der kleine Junge noch ganz alleine in Domenicos Zimmer lag, nahm ich meine ganzen Kräfte zusammen und schließlich schob ich mich in das Zimmer, wollte mich auf das Bett setzen, saß aber schlussendlich auf dem Boden, da meine Beine nicht mehr genug kraft hatten, mich und meine zwei Kinder aufrecht zu halten.

Ich wusste nicht, ob das Wehen waren, aber das konnte eigentlich kaum sein. Ich rief noch einmal nach Nicki und zum Glück kam er gerade wieder zur Haustür herein und sprang sofort zu mir. Er half mir auf und fragte immer wieder ob es mir gut ginge. Ich setzte mich auf einen Sessel und ruhte mich aus. Domenico holte mir ein Glas Wasser und ich trank hastig alles aus. Zum Glück fühlte ich mich wieder besser und versicherte Nicki, dass er sich wieder auf die Suche nach Bianca machen konnte. Nach etwa 15 zehn Minuten stand ich auf und lief zur Küche wo ich zu meinem Erstaunen Bianca sah.

Ich ging zu ihr und fragte wo sie gewesen war und gleichzeitig rief ich bei Nicki an, um ihm zu sagen, dass er sich keine Sorgen mehr machen musste. Doch Bianca schaute mich nur böse an und sagte schließlich ganz aggressiv: „Lass meinen Bruder in Ruhe! Ich hab schon einen Bruder verloren und meinen zweiten Bruder will ich nicht auch noch verlieren!“ Ich erschrak immer noch ab und zu, wegen ihrer aggressiven Stimme. Da kam Nicki auch schon zur Tür herein gerannt und umarmte seine Schwester und ich stand wieder einmal im Hintergrund.

Das reichte wieder einmal um meine Tränendrüsen zu öffnen.

Ich wollte nicht vor Bianca weinen und rannte in mein Zimmer, warf mich auf mein bett und heulte...

Ich wollte Bianca ihren Bruder doch nicht wegnehmen und sie durfte auch gern bis zur Geburt unserer Kinder bei uns bleiben, aber nicht, wenn sie mich nicht akzeptiert und mich immer so anschnauzt!

Da kam Nicki neben mich aufs bett und fragte: „Was ist jetzt schon wieder zwischen dir und Bianca los?“

„Sie schnauzt mich immer so an und...“ Ich heulte wieder los. „Sagte mir ich soll ihr ihren Bruder nicht wegnehmen und sie hat schon einen verloren da will sie dich nicht auch noch verlieren!“ „Hey, Süße, du weißt, dass ich dich über ALLES liebe und wenn ich sage über alles, dann meine ich das auch so und wenn du willst…“ Ich merkte, dass der Satz ihm nicht leicht viel auszusprechen, aber ich merkte, dass er es ernst meinte!

„Wenn du willst, sage ich Bianca halt, dass sie wieder gehen muss! Denn im Moment darfst du und die Kleinen keinen Stress mehr haben und ich merke, dass es dich stresst, wenn sie da ist und sie muss so oder so wieder gehen, wenn die Babys kommen!“

Ich war fassungslos, dass das gerade aus seinem Mund kam und ich merkte erst jetzt, dass er gesagt hat: ich liebe dich über ALLES! Ich umarmte ihn und küsste ihn anschließend auf den mund. Doch wie könnte es anders sein, platzte plötzlich Bianca rein. Doch jetzt merkte ich, dass sie auch Nicki nervte. Und er sagte zu ihr in einem barschen ton: „sai che sono la parola bussare sorella!

Rendi conto che non ti disturbare!

E l'unico modo per dire Maya cresce meno che non nich andare via, questa è la mia decisione di quello che sono insieme, e Io li amo! Non vedi che lei è la mia principessa!

(auf Deutsch: Man Schwester kennst du das Wort anklopfen!!? Merkst du nicht, dass du störst!? Und nur so zum sagen, Maya nimmt mich dir nicht weg, das ist meine Entscheidung mit wem ich zusammen bin und ich liebe sie! Kapierst du das nicht? Sie ist meine Prinzessin)

Da blitzten Biancas Augen zornig auf. Ich merkte, dass Nicki mich gerade verteidigt und dass er Bianca mal so richtig die Meinung gesagt hatte!

Bianca hatte Tränen in den Augen. So hatte ich Domenico nie zu Bianca reden hören. Bianca sagte dann: „Ok, ich werde wieder zu meiner Mutter gehen mit dem Kind und lass euch in Ruhe, Entschuldigung!“ Wir wussten beide, dass das keine richtige Entschuldigung war, aber trotzdem waren wir erleichtert über ihre Antwort.

Am nächsten Tag war Bianca noch da und hatte vor heute zu gehen, Domenico ging Brötchen kaufen und ich und Bianca waren alleine mit dem Kleinen, der schlief aber. Ich setzte mich aufs Sofa und beobachtete Bianca wie sie sich zu Recht machte, dann schaute sie mich an und meinte: „Ich warne dich, wenn du meinen Bruder mir ausspannst, bring ich deine Kinder um!!!“ Ich schaute sie völlig irritiert an und meinte: „Bianca, was hab ich dir getan? Ich versteh es nicht! Ich will dir deinen Bruder nicht ausspannen!! Niemals!! Ich hab selber einen kleinen Bruder verloren und ich weiß wie sich das anfühlt, aber jetzt verlier ich auch meine Mutter mit hoher Wahrscheinlichkeit und meinst du mir geht es immer gut?? Ich meine, deine Familie in Sizilien, du hast doch genug um dich herum und da du wieder gehst möchte ich dir nur sagen, es tut mir echt leid!!“ Ich schaute sie an, sie guckte mich an und nickte, ich weiß nicht, ob ich blind war aber sie hatte ein kleines Lächeln im Gesicht, plötzlich ging die Tür auf und Domenico kam blutverschmiert in die Wohnung rein und sagte: „VERSTECKT EUCH!!!“

„Nicki was ist los??“, fragte ich entsetzt, „Bist du verletzt??“ Er brüllte wieder: „Versteck dich sofort!!“ Da merkte ich, dass Bianca sich schon versteckt hatte. Ich sah wie Nicki die Tür verschloss und mehrere Stühle davor stellte. Ich stand wie versteinert da, er riss mich mit sich und schob mich ins Badezimmer. Er sagte: „Leg dich in die Badewanne, los!!“ Er machte den Vorhang zu und ging dann raus. Ich hörte lautes Brüllen und dann, das mit einem lauten Krachen die Tür aufging. Da konnte ich mich nicht mehr bewegen und wagte auch nicht mehr richtig zu Atmen. Ich wusste nicht wie lange ich da lag und einfach nur darauf wartete bis man mich fand, da hörte ich, dass Schritte immer lauter und somit auch immer näher kamen!! Da ging die Badezimmerklinke nach unten. Ich hörte ein sehr lautes Schnaufen, ja fast schon so laut wie ein Walross. An diesem Atmen hörte ich, dass es sich um einen Mann handelte. Endlich hörte ich, dass die Tür wieder zu ging und ich atmete endlich wieder aus.

Ich wagte es aufzustehen, als plötzlich ein großer starker Mann mich an den Haaren riss und mich mitzerrte, ich schrie um mein Leben. Im Wohnzimmer lag Domenico bewusstlos da. Ich schrie: „LASSEN SIE MICH IN RUHE! BITTE, ICH BIN SCHWANGER, BITTE, BITTE, BITTE!!“ Der Mann guckte mich an und sagte: „Bist du seine Verlobte?? Der schuldet mir noch 100^000 Euro!!!“ Er ließ mich los und sagte mit finsterem Blick: „In einem Monat will ich sie haben!!! Capito?“ Er rannte weg und ich rief sofort die Polizei an, sie kamen mit einem Krankenwagen und nahmen Domenico und mich mit. Domenico war schwer verletzt und lag im Koma, mir war so schlecht, ich weinte leise und hielt dabei seine Hand, die jetzt nicht so warm war wie sonst. Da kamen meine Eltern rein und ich zuckte auf: „Paps, Mama??“



„Maya, Maya?? Wach auf!!!“ Ich schaute umher, wo war ich? Domenico streichelte mein Gesicht „Nicki, wo bin ich??“ Er sagte: „Ich hab den Arzt gerufen, er meinte du hättest einen niedrigen Blutdruck gehabt und wärst in Ohnmacht gefallen, alles ist gut principessa, es geht dir gut!“ Ich schaute mich nach Bianca um, aber sie war nicht hier. „Und wo ist Bianca?“ „Sie ist wieder nach Sizilien gegangen!“ Ich nickte und wollte aufstehen, aber Domenico war schneller als ich und ehe ich mich versehen konnte war ich in seinen Armen und er brachte mich ins Wohnzimmer auf die Couch, er schaute mich an und sagte: „Du bist so süß meine Kleine!“ Ich lächelte, manchmal hatte Domenico echt Stimmungsschwankungen…aber ich wollte ihn und nur ihn. Er brachte mir eine Decke und wir schauten zusammen denn Horror Film ´Paranomal Activity´, da klingelte plötzlich das Telefon, ich ging ran: „Maya di Loreno.“ „Guten Tag Frau di Loreno, wir haben gute Neuigkeiten für sie…“ Ich fragte: „Und was wäre das?“ „Sie haben 2 Karten gewonnen für den Freizeitpark Disneyland!“ „Wirklich???“ „Ja, wir schicken es ihnen per Post, viel Spaß!“ Ich bedankte mich und Domenico lächelte, ich sagte: „WIR GEHEN INS DISNEYLAND NICKI!!“ Er packte mich und hob mich wie ein kleines Kind auf, er sagte stolz: „Geil, aber noch Geiler, du hast Maya di Loreno gesagt!!“



Nicki und ich freuten uns so sehr auf Disneyland. Doch noch mehr freute ich mich, dass ich diese schlimme Sache mit diesem Mann nur geträumt hatte. Ein paar Tage später kamen die Karten für Disneyland. Nicki und ich überlegten uns ob wir noch vor der Geburt dort hin wollten oder erst nachher. Wir entschieden uns für vorher, denn wir hatten ja nur 2 Tickets. Das sollte unsere letzte Zeit der Zweisamkeit sein und wir freuten uns sehr darauf.

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