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11. Paris – die Stadt der Liebe

Eine Woche später als wir alles gepackt hatten und in einem kleinen Bahnhofbistro saßen, überlegte ich trotzdem noch einmal ob es wirklich so gut war, wenn wir vor der Geburt gingen. Denn wenn wir unsere gemeinsame Zeit noch genießen wollten, wäre ein schöner Badeort sicher besser gewesen. Aber jetzt hatten wir uns für das entschieden und ich freute mich darauf. Als unser Zug einfuhr, der uns nach Paris führen sollte, spielten Nicki und ich das Spiel ´Ich sehe etwas was du nicht siehst, und dass ist...´

Das machte total viel Spaß und dann überlegten wir uns Namen für die Kinder. Falls es Mädchen werden, sollten sie Helene und Juline heißen und falls es Jungs werden sollten, Alvin und Angelo. Der Rest der Fahrt lag ich an Nickis Schulter und war einfach nur glücklich und verliebt. So verliebt, wie als ich das erste Mal Gefühle für ihn hatte. Als wir in Paris ankamen suchten wir uns ein Hotel aus, in dem wir übernachten wollten. Denn wir wollten uns zuerst noch die Stadt Paris ansehen bevor wir ins Disneyland gingen. Wir ließen es uns richtig gut gehen und konnten unsere Gemeinsamkeit richtig genießen. Endlich wurden wir nicht abgelenkt von der Schule oder Terminen. Wir konnten einfach zusammen sein und Spaß haben und dass kam nicht sehr viel vor.

Wir checkten uns im Hotel ein. Es hieß „Le petit paris”.

Im Eingang stand sogar ein kleiner einer Eifelturm. Und in einem Raum, gab es ein riesen großes Bassin, das so wie das Mehr eingerichtet war. Es war wirklich ein „kleines Paris”. Und so konnten wir trotzdem noch an einem Romantischen Ort baden gehen. Denn dass Licht war dort dunkel und es brannten Kerzen... Obwohl ich keine Schule hatte, musste ich noch lernen. Denn ich hatte ja nur 2 Wochen Ferien und die verbrachte ich hier. Doch lernen... ich lernte immer am Abend noch kurz ungefähr 10 Minuten. Damit ich schlussendlich ein bisschen mehr als 2 Stunden hatte. Doch es war sehr praktisch, dass ich für einen Französischtest lernen musste und so konnte ich beim Einkaufen üben. Als wir in unsere kleine Wohnung eintraten, staunten wir nicht schlecht! Es hatte ein riesiges Badezimmer, mit einer ausgesprochen großen Badewanne. Natürlich hatte es 2 Schlafzimmer. Und noch eine Küche mit einem mini Wohnzimmer. Ich hatte Domenico sogar dazu überreden können, einen Koffer zu packen. So hatte auch er - da ich ihm gepackt hatte- mehr als genug Kleidung dabei. Als wir noch in die Stadt fuhren, trafen wir dort einen Jungen, der mich immer so dumm anlächelte. Domenico beobachtete ihn auch die ganze Zeit aus den Augenwinkeln! Erst als wir ihn in einem Wahrengeschäft von näher sahen erkannte ich ihn. Es war Nehuen!! So ein Mist aber auch...

„Du, Maya ist das nicht der Typ, den wir in Berlin getroffen hatten?“

Warum war er hier? „Ähm... ja das ist er. Doch wir haben nur gequatscht Nicki! Sei nicht eifersüchtig.“

Er murmelte etwas und ich verstand nur: „Du musst ja etwas sagen...“

Ach Mensch. Ich wusste ja nur zu gut, wie es war, wenn man das Gefühl hatte, ausgeschlossen zu sein. Ich wollte nicht schon wieder Streit! Doch Nicki versteckte seine Augen hinter seinen Haaren und lehnte sich in seiner Tiger-X Pose an die Wand. Musste das sein? Doch eigentlich verstand ich es. Aber wie konnte ich ihm erklären, dass das reiner Zufall war? Oder war es das überhaupt?



Nehuen kam zu mir und umarmte mich. „Hi!“, sagte er mit einem übertriebenen Augenaufschlag. Ich merkte wie sehr Domenico sich zusammen reißen musste. „Hey”, sagte ich. Nicki kam hinter mich und legte sein Arm um mich und funkelte ihn böse an. „Hab gehört hast ne reise hier her gewonnen!“ „Ja” „Von wo weißt du das?!!“, fragte Nicki scharf. Ja, von woher eigentlich? „Hast du sie ausspioniert?!“, fragte Nicki weiter. „Ey, Alter spinnst du?!", sagte Nehuen. Nicki verdrehte die Augen. Das war total komisch... als Nicki auf die Toilette ging kam Nehuen wieder zu mir. „Darf ich mal dein Bauch anfassen?“, fragte er. „...Klar…“, zögerte ich.

Und da riss er einfach mein T-Shirt rauf. Ich schrie, weil ich so erschrocken war. Er zog es wieder runter und kam meinem Gesicht ganz nahe. Plötzlich aber wieder zurück. Doch als Nicki kam küsste er mich am Hals. Viele male... Ich war wie versteinert. Ich öffnete den Mund, aber es kamen keine Worte raus... Ich probierte ihn von mir weg zu drücken, aber er war stärker. Da wurde er mit voller wucht an die Wand gedrückt. Nicki packte ihn am Halsausschnitt und hob ihn hoch. Triumphierend sah er Nicki an. Und Domenico wurde noch zorniger als Nehuen mir ein Handkuss zu warf. Domenico warf ihn gewaltsam auf den Boden und er fing an zu bluten. „Wenn du sie noch mal anfasst! Bist du tot! Verpiss dich du Arschloch! Verdammter Vichser! Fick dich!“, schrie Nicki zornig und trat mit aller kraft in seinen Bauch. Ich fing an zu heulen. Leute kamen zu mir und fragten ob ich ein Krankenwagen oder so brauchte oder wo mein Freund sei. Aber immer mit derselben Antwort: „Nein ich brauche kein Krankenwagen und mein Verlobter ist das!“, sagte ich abermals verzweifelt. doch plötzlich schrie ich auf.

Nicht der sonstige Schrei, den ich von mir gab. Ein schmerzerfüllter Schrei war es. Ich hielt mir den Bauch. „NICKI!!“, schrie ich immer. Er hörte mich aber nicht. Es waren alle Leute weggerannt weil sie Angst hatten. Ich glitt sanft auf den Boden. Da schrie ich: „NICKI!! DAS BABY!! ES KOMMT!“ Ruckartig kehrte sich Domenico zu mir und sah mich erschrocken an. Ich schrie und Stöhnte. Er war wie versteinert. „Hilf mir!!“, schrie ich damit er wusste was zu tun war. Er hob mich auf und rannte weiter. Als er ein Taxi sah, war er so erleichtert. „Scht, scht, es wird alles gut!“, flüsterte er mir ins Ohr. Er küsste mich. „Er hat gewartet bis ich raus gekommen bin, dann hat er dich erst geküsst! Ich hab es gesehen! Schon von Anfang an wusste ich der ist komisch…“, sagte er mit dunkler Stimme. „Ich weiß Nicki, aber du weißt, ich liebe nur di…Ahh”, sagte ich und hielt mir den Bauch. „Ich liebe dich!“, flüsterte er und küsste mich abermals. Es war selten, dass er mich bei schlechter Laune so oft küsste. Aber das lag wohl nur daran das ich die Babys kriegte.

„Wie wollen wir sie nennen? Giulia? Arianna? Angelica? Julia?..“ „Mir gefällt Angelica und Giulia… dir?“ „Alles!", flüsterte er.

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