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14. Besuch aus Norwegen

Ich bereitete noch einen kleinen Snack vor und da klingelte es auch schon.

Als ich die Haustür aufmachte grinste mich Hendrik an....

Als wir uns alle stürmisch begrüßt hatten, ließ ich die Gäste eintreten. Sie wollten natürlich alle die beiden Mädchen sehen. So führte ich sie ins Wohnzimmer, wo die Babys in einer Hängematte lagen, die sie von meiner Mutter zur Geburt bekommen hatten. Nickis Familie war natürlich hingerissen von den zwei kleinen Geschöpfen Gottes! Hendrik rief entzückt aus: „Die sehn ja wie du und Nick aus! Keimpekult! Hätte ich nie gedacht, voll süß!“

Auch der Großvater der Beiden, wiegte Giulia glücklich in seinen Armen und konnte voll Rührung nichts sagen! Nicht nur Hendrik und Morten waren gekommen, nein zu diesem Besuch nahmen sie auch den Rest der norwegischen Familie mit. Nach einiger Zeit setzten wir uns an den Tisch um etwas Kleines zu essen. Wir plauderten über jenes und dies, doch bald machten wir uns bereit, Nicki im Krankenhaus zu besuchen.... ich merkte wie Hendrik immer aufgeregter wurde, denn er hatte seinen Bruder nun über eineinhalb Jahre nicht mehr gesehen.

Als wir ins Zimmer kamen und Nicki seine Familie sah, fing er an zu grinsen... „Hei Bruder wie geht´s?", begrüßte Nicki Hendrik. „Mir geht es gut, aber dir anscheinend nicht so?“

„Ach halb so wild, das Schlimmste ist, das nun mein Motorrad kaputt ist.“

Ich war froh Hendrik einwenig abgelenkt zu haben von den beiden kleinen Mäuschen. Als Domenico seinen v

Vater sah, wurde er plötzlich ganz kleinlaut und sagte: „Hei wie geht´s? Es tut mir echt leid wegen dem Motorrad es ist... es tut mir echt leid...“ „Ist doch nicht schlimm Hauptsache dir geht´s gut...!“

Plötzlich klingelte mein Handy, als ich Paps Nummer sah erstarrte ich.

Normalerweise rief immer Mama an.

Als ich abnahm hörte ich meinen Vater ganz außer Atem „Maya, deine Mutter hatte gerade einen Zusammenbruch... wir sind gerade auf dem weg ins Krankenhaus...“ Als ich das hörte, sank ich zu Boden und weinte wieder einmal. Da hielt es auch Nicki nicht mehr im Bett aus und kam zu mir und nahm mir das Handy aus der hand... „Hallo”, Domenicos Stimme war angespannt. „Ja hallo Domenico, Esther ist grad zusammengebrochen und nun sind wir auf dem Weg ins Krankenhaus. Aber weißt du Esther war in letzter Zeit so schwach, aber ich und auch Esther wollten nicht, dass ihr euch noch mehr Sorgen macht...“ „Martin, meldest du dich noch einmal, wenn du etwas Neues weißt, ich muss mich jetzt erstmal um Maya kümmern.“ „Natürlich...“

Domenico hielt mich lange fest, dass ich nicht gemerkt hatte, dass die anderen kurz das Zimmer verlassen hatten. Plötzlich schlief ich inmitten meinen schrecklichen Gedanken ein. Ich träumte von meiner Mutter, die krank in einem Bett lag. Ich wurde wieder wach, als Nicki sanft über meine Haare strich. Ich vernahm vage mit, dass wir in die Cafeteria gingen und über Mama sprachen. Ich wurde erst wieder richtig wach, als mein Handy erneut klingelte..... es war wieder Paps ich wollte den Hörer abnehmen doch ich schaffte es einfach nicht, also nahm Domenico mir das Handy aus den Händen und nahm ab.... „Ja, hier ist Domenico...“ „Die Ärzte haben gerade beschlossen Esther zu operieren. Bitte betet für sie, dass alles klappt.“ „Ist es denn so schlimm?“, antwortete Nicki. „Sie hoffen, einen kleinen Teil des Krebses entfernen zu können. Nach der OP wollen sie es mit dem neuen Medikament versuchen!“ Nicki und mein Vater sprachen noch einige Worte mit einander und beendeten das Gespräch, mit dem Versprechen meines Vaters weiter von ihm zu hören. Nun blickte ich Nicki spannend an und wartete auf seine Erklärung...Nicki erklärte mir in kurzen Worten was er mit meinem Vater besprochen hatte. Ich heulte wieder und dachte: wieder eine Operation und Mama schon wieder in Lebensgefahr...

ich wollte gar nicht weiter denken, denn zuerst musste ich die Nacht überstehen, denn Nicki durfte ja erst morgen nachhause kommen. Widerwillig begab ich mich mit meinen Kinder auf den Weg nach Hause. Domenicos Familie fuhr zurück in ihr gebuchtes Hotel ganz in der Nähe unserer Wohnung. Morten hatte beschlossen, dass sie noch bleiben würden, bis wir mehr über Mama wissen würden.

Zuhause tat ich alles wie Trance: Ich brachte die Mädchen ins Bett, Juline musste ich wie immer nochmals aufnehmen und in den Schlaf wiegen. Obwohl es erst neun Uhr war machte ich mich bettfertig und stieg einsam in mein Bett. Ich betete lange für Mama, ob es eine halbe oder eine ganze oder sogar mehrere Stunden waren, wusste ich nicht, doch irgendwann schlief ich ein.....

Ich träumte sehr schlecht und war am morgen dementsprechend müde. Aber ich freute mich, denn schließlich konnte Nicki heute nach Hause. Ich machte mich fertig und kaum hatte ich alles erledigt, war Nickis Familie auch schon da.

Als wir bei Nicki waren und der Arzt uns noch sagte, wie sich Nicki verhalten musste, dass es im schnell wieder besser geht, war Hendrik kaum mehr still zu halten, er quetschte Nicki aus was er denn alles so vor hatte.

Nachdem Domenico endlich entlassen wurde gingen wir nachhause. Dort zogen sich Hendrik, Nicki und Morten zurück, und später mussten sie noch etwas kaufen gehen. Aber sie wollten mir nicht sagen was oder wo und ich durfte auch nicht mit.

Ich fand das natürlich alles andere als gut, denn der Arzt hatte Nicki strenges Bettliegen verordnet.

Erst gegen Abend kamen Hendrik und Morten wieder. Ich fragte sie irritiert, wo Domenico sei und sie antworteten nur: „Bei eurem Freundschaftszeichen und er will, dass du zu ihm gehst, wir passen auf die Kleinen auf!“

Also zog ich meine Jacke und Schuhe an und ging zur Laterne, dort stand er, mein Nicki, er war einfach so schön! Erst recht im Laternenlichtschein!

Als ich langsam auf ihn zuging, hob er seinen Kopf, genau so wie er es am letzten Abend bevor er nach Sizilien ging gemacht hatte machte. „Hei Nicki was ist los?“, fragte ich ihn verwirrt.

„Hei Süße, ich muss dir was sagen.“ Ich bekam Panik…was wollte er denn jetzt? Wollte er sich von mir trennen oder was?

„Nicki was ist los? Hab ich was falsch gemacht?"

„Nein, nein, ich will dir nur sagen, dass ich dich mehr liebe als alles andere auf der Welt! ... Und ich dachte mir, nun sind wir schon ein Jahr miteinander verlobt und wir haben zusammen die schönsten Kinder der Welt und ich will für immer mit dir zusammen sein und ich sagte dir schon immer, dass du die Mutter meiner Kinder sein sollst! Und das ist ja jetzt so... man Maya ich liebe dich so und ich wollte dich fragen ob du mich heiraten willst?“

Er nahm mit zitternden Fingern einen Ring aus seiner Tasche und hielt ihn mir zu. und ich konnte nichts anderes als zu sagen: „JA, NICHTS LIEBER ALS DAS!“

Glücklich gingen wir noch spazieren...

Als wir wieder in unsere Wohnung kamen, rannte uns Hendrik schelmisch lächelnd entgegen und fragte nur: „Und?“

Nicki und ich sagten wie aus einem mund: „Ja...!“ und umarmten uns.

Nach einer Weile kam Morten. Als er den Ring an meinem Finger bemerkte und uns strahlen sah, gab er Nicki einen väterlichen Klaps auf die Schulter und meinte: „Jetzt hast du es doch noch geschafft.“ Er legte mir den Arm um die Schulter und sagte: „Ich freue mich Maya, dich bald als Schwiegertochter zu haben!“...

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