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15. Mamas Operation

Just in diesem Moment klingelte mein Handy. Ich merkte, dass ich lauter Freude wegen der Hochzeit, die Operation meiner Mutter vergessen hatte. Plötzlich wurde mir wieder ganz schlecht. Zum Glück ging Nicki für mich dran. Nach einer Weile beendete er bleich das Gespräch. Erschrocken über sein Gesicht, wagte ich mich kaum zu fragen. Ich wusste es, sie war gestorben. Es war aus, vorbei mit ihr. Doch bevor ich mit Weinen beginnen konnte, beruhigte mich Nicki und antwortete auf meine unausgesprochene Frage: „Sie lebt noch! Doch sie war für einige Zeit gestorben während der OP und ist wunderlicher weise wieder auferstanden! Nun liegt sie noch im Koma, wird aber wieder erwachen! Wir müssen Gott für dieses Wunder sofort danken!" Zuerst war ich so verdattert, dass ich gar nichts sagen konnte! Ich musste diese Nachricht zuerst verdauen... Hendrik, der vorhin mit Morten den Raum verlassen hatte und jetzt wieder herein kam machte ein verdattertes Gesicht: „Hey Nick, Maya was ist denn jetzt los? Ich mein ihr, müsstet doch jetzt die beste Laune haben.“ Ich wollte anfangen zu sprechen, doch es wollte kein Ton herauskommen. Also fing Nicki an: „Mayas Mutter wurde doch operiert aber in der OP gab es einige Komplikationen und so war Esther für einen Augenblick gestorben, die Ärzte konnten es auch nicht glauben aber sie ist so zu sagen wieder auferstanden und jetzt liegt sie im Koma wird aber wieder aufwachen...“ „Oh”, mehr viel ihm wahrscheinlich nicht ein. „Hey los kommt wir holen Morten und danken Gott, dass er Esther am Leben gelassen hat!“ Und schon rannte er wieder aus dem Zimmer, Nicki schaute mich an und lächelte. Doch mir war jetzt ganz und gar nicht zum lächeln zumute. Mama...sie war schon tot gewesen...aber jetzt lag sie im Koma doch sie würde leben, ja sie würde leben, der Krebs war jetzt operiert, man wusste zwar nie ob wirklich alles beseitigt war, doch darüber wollte ich jetzt gar nicht nachdenken...

Und als mir diese Gedanken kamen, konnte auch ich ein bisschen lächeln...

Da kam Hendrik auch schon wieder und zog Morten hinter sich her. „Hey Rick, was ist den los?“, fragte Morten ganz verwirrt. „Also...“, Hendrik erzählte Morten die ganze Geschichte noch einmal und je öfter ich sie hörte desto glücklicher wurde ich, ja dafür musste man Gott echt danken... eigentlich war es erstaunlich was Gott für großen Einfluss haben kann.

Denn wenn Mama nicht so überzeugte Christin wäre, dann würde sie vielleicht jetzt nicht mehr leben... Wir fingen an Gott für dieses Wunder zu danken. Und konnten gar nicht mehr aufhören weil er etwas Großartiges getan hatte. Da es schon recht spät war gingen wir ins bett, ich kuschelte mich ganz nah an Nicki und er umarmte mich mit seinen starken Armen.

„Gute Nacht mein Traumprinz!“

„Gute Nacht meine principessa und schlaf gut. Ti amo.“

Seit langem hatte ich mal wieder einen schönen Traum ich träumte mit Mama über eine Blumenwiese zu laufen so wie wir es gemacht hatten als ich noch klein gewesen war...

Ich erwachte am morgen dadurch, dass jemand ganz langsam an meinen Bett kam mir einen Kuss gab und mich anlächelte... „Hey dein Vater hat vorhin angerufen der Puls deiner Mutter ist schon wieder ganz stabil. Komm in die Küche die anderen warten schon und ich sollte dir von Hendrik ausrichten das du dich beeilen sollst da er einen riesen Hunger hat und er sonst verhungern würde...“ Grinsend nahm ich meine Sachen und ging ins Bad... als ich mich angezogen hatte und ich nach unten ging, warteten schon alle sehnsüchtig auf mich. Ich sah wie Hendrik Giulia im Arm hielt und mit einem Heißhunger auf die Brötchen auf dem Tisch starte. „Na endlich, Maya ich dachte schon ich müsste hier verhungern!“ „Tja...:)“ „Also dann lasst uns mal anfangen bevor Henrik noch vom Stuhl kippt!“, warf Morten lachend ein. Nachdem wir gebetet hatten, stürzte sich Hendrik auch schon auf die Brötchen! Nach dem Essen viel mir ein das ich eigentlich Pfarrer Siebold von Mamas Operation berichten musste, also rief ich ihn gleich an... der Pfarrer freute sich sehr über meinen Anruf, doch da wusste er ja noch nichts von Mamas Situation.

„Guten Tag Maya und wie geht es dir? Ich habe schon lange nichts mehr von dir gehört! Deine Mutter hat mir erzählt, dass du und Domenico Zwillinge bekommen habt.“

Da fiel mir ein, dass ich das dem Pfarrer noch gar nicht erzählt hatte.

„Guten Tag mir geht es sehr gut und den Kleinen auch! Aber ich hab sie eigentlich wegen Mama angerufen, sie ist nämlich vorgestern zusammen gebrochen und musste sofort operiert werden... nun es hat leider einige Komplikationen gegeben und sie war für eine kurze Zeit tot“, berichtete ich dem Pfarrer. „Oh, das tut mir Leid...“, meinte der Pfarrer, doch da stockte er, „Was heißt für kurze Zeit?“ „Mama ist durch ein Wunder wieder auferstanden, aber ich glaube wäre sie nicht so eine gläubige Christin würde sie jetzt nicht mehr leben...“ „Ja, Maya, ich glaube da hast du Recht. Das ist echt etwas Großartiges. Ich habe zwar immer für Esther gebetet doch ich dachte, dass es nie etwas nützen würde doch das hat es, sogar besser als ich es mir erhofft hatte.“ Ich plauderte noch eine Weile und legte dann auf. Als ich den Hörer aufgelegt hatte fiel mir etwas ein, ich hatte Delia schon ewig nicht mehr angerufen dabei war sie doch eine meiner besten Freundinnen... Also nahm ich den Hörer gleich wieder in die Hand und wählte die Nummer von Delia. PiepPiepPiep „Delia. Hallo?“, meldete sie sich. „Hey Deli ich bin’s Maya.“ „Hey Maya das ist ja eine Überraschung ich hab ja schon ewig nichts mehr von dir gehört. Wie geht´s dir?“ „Mir geht´s gut...“ Ich erzählte Delia noch ein wenig von der Hochzeit, von den Kindern, von meiner Mutter und natürlich auch von dem Besuch von Nickis Familie...

„Man Maya was du alles erlebst! Ich wünschte mir Ronny wäre auch ein wenig romantischer und würde mir endlich einen Heiratsantrag machen, aber dieser Weltraumfreak kriegt das einfach nicht auf die Reihe!“ „Ach Deli”, seufzte ich. „Oh sorry Maya ich muss Schluss machen es hat grad geklingelt ich glaub es ist Ronny, dann ist er endlich mal pünktlich und wir kommen nicht zu spät zum Film. Wir gehen nämlich ins Kino zum Glück konnte ich Ronny ausreden zu Starwars zu gehen.:) Aber ruf mich doch bitte mal wieder öfters an!“ „Ja klar Deli mach ich. Tschüss.“... Am Nachmittag gingen Morten, Hendrik, Nicki, Juline, Giulia und ich in ein Cafe. Die letzten zwei Tage mussten wir noch genießen, ja dann würden die Norweger schon wieder abreisen...Leider...

Na ja Maya, sagte ich mir, noch sind sie da und sie reisen erst in zwei Tagen ab. Doch diese würden so schnell vergehen...

Wir setzten uns an einen Tisch und bestellten. Ich nahm einen Latte Macchiato. Als der Kellner kam und uns unsere Getränke brachte vibrierte mein Handy. Ich schaute auf das Display: eine neue Nachricht von Manu, stand darauf. Von der hatte ich ja schon ewig nichts mehr gehört! Ich öffnete sie und las: `Hey Maya ich sitze grad im Zug Richtung Berlin, ich hoffe es macht dir nichts aus wenn ich vielleicht mal zwei, drei Tage bei dir bleibe. Aber ich musste einfach mal von zuhause weg, mein Vater nervt mit meiner Ausbildung, mein Bruder macht mich sowieso nur fertig... Also deine Adresse hab ich ja, ich weiß aber nicht ob ich hin finde. Ich werde mir einfach ein Taxi nehmen und dann bin ich ungefähr 19.00 Uhr bei dir. Ich freu mich dich wieder zu sehn!!! Bn Manu:)`

Wow ich wusste gar nicht was ich denken sollte. Manu kam. Heute! Nervös schaute ich auf meine Uhr. 17.35 Uhr. Das hieß, dass ich in eineinhalb Stunden Manu wieder sehen würde...

Ich wandte mich an Nicki: „Nicki, Manu kommt.“ „Hey das ist doch schön wann denn?“ „Heute...19.00 Uhr...“ „Was heute!?“ „Ja, sie hat ziemlich Stress zuhause und braucht mal ne Auszeit...“ „Na super und wie lang?“ „Nur zwei, drei Tage.“ Hendrik schaute uns fragend an: „Wer kommt?“ „Erinnerst du dich noch an Manu? Das Mädchen auf unserer Verlobungsfeier mit den roten Haaren. Eine meiner besten Freundinnen.“ „Ah ja...“

Wir tranken unsere Getränke und machten uns auf den Weg nach hause. inzwischen war es schon 18.05 Uhr... Als wir zuhause ankamen klingelte mein Handy. Ich sah aufs Display: Paps...

Ich nahm ab: „Ja? Maya Fischer.“ „Maya ich habe gute Neuigkeiten.“ Paps Stimme hörte sich seit langem mal wieder fröhlich an...

„Deine Mutter ist aus dem Koma erwacht und ich durfte heute das erste Mal wieder mit ihr reden, sie ist noch nicht ganz munter und erinnern kann sie sich zur Zeit auch noch nicht so gut, aber der Arzt hat gesagt, dass sich die Trägheit und Vergesslichkeit mit der Zeit wieder gibt...“ „Oh Paps das ist wundervoll!!! Sag Mama bitte einen schönen Gruß wenn du wieder mit ihr reden darfst!“ „Ja natürlich mache ich... Aber wie geht es euch?“ „Gut noch sind die Norweger ja da, aber die reisen ja auch in zwei Tagen ab, aber heut Abend kommt Manuela, weil sie Stress zuhause hat...“ „Oh dann wünsch ich euch noch viel Spaß zusammen, und sag allen einen lieben Gruß von mir, ja?“ „Ja, klar Paps mach ich”, sagte ich und legte auf.

Mama...sie war aus dem Koma erwacht...sie lebte...Paps hatte sogar schon mit ihr gesprochen!!!

Ich rannte zu Nicki in die Küche, der schon wieder mit Kochen beschäftigt war. Ich erzählte ihm davon was Paps mir erzählt hatte. „Ey Principessa deine und meine Mutter lebt”, sagte er nahm mich hoch und drehte sich im Kreis. Ich quiekte, Hendrik kam in die Küche: „Hey was ist denn bei euch los?” „Esther ist gerade aus dem Koma erwacht”, antwortete Nicki. Danach stellte er sich wieder an den Herd und ich setzte mich ans Fenster...

Ich schaute auf die Uhr kurz vor sieben. Bald würde Manuela kommen...

Ein paar Minuten später kam auch schon das Taxi um die Ecke und hielt an. Manuela stieg aus und nahm ihr Gepäck aus dem Kofferraum.

Ich rannte runter auf die Straße: „Manu” „Maya”, rief Manuela und wir vielen uns in die Arme... „Mensch Maya ich hab dich so vermisst!!! Außer der Grüße durch Deli und das Geburtskärtchen von deinen Girls hab ich nix mehr von dir gehört“, sagte Manu.

„Ja“, murmelte ich etwas zerknirscht, „sorry es war einfach so viel los....ich wohn ja bald n Jahr in Berlin und es kommt mir trotzdem so vor als wären es 2 Wochen...und Noch was Manu“ ,sagte ich mit einem Grinsen auf dem Gesicht, „Hendrik ist auch da“... „Ich hab dich echt vermisst, Manu“, sagte ich nochmals als wir hineingingen und ich ihr das Gästezimmer zeigte.

„So, hier kannst du schlafen. Und jetzt erzähl mal! Ist es so schlimm bei dir daheim?“

„Oh naja... ich brauchte einfach ein wenig Abstand von daheim. Wie läuft es mit dir und Domenico? Bist du noch glücklich?“, fragte sie neugierig.

„Ja, also ich bin sehr glücklich mit Domenico...“ Als ich Manuela gezeigt hatte, wo sie die nächsten Tage hausen kann, führte ich sie ins Wohnzimmer, wo die Norweger, Nicki und die Babys sich miteinander unterhielten. Ich trat mit Manu an der Hand ins Zimmer und verkündete: „Hey Leuts, könnt ihr euch noch an Manuela erinnern?“ Nacheinander stellte ich Manuela Nickis Familie vor und mir entging nicht, dass sich Manu und Hendrik scheue Blicke zuwarfen..... Nachdem wir uns vorgestellt hatten, wollte ich Getränke aus der Küche holen. Manuela folgte mir...

„Hey Manu was machst du denn hier?“ „Ich wollt dich was fragen...“ „Na dann losgeht´s”, sagte ich mit einem Lächeln auf den Lippen ich wusste schon worum es gehen würde: Hendrik...

„Also ich wollte dich fragen ob Hendrik eine feste Freundin hat?“ „Ähm soweit ich weiß nicht, nein...“ Ein Lächeln huschte über Manus Gesicht: „Denkst du...ähm...er würde mit mir Zusammensein wollen?“ „Ich weiß nicht da musst du ihn schon selbst fragen, aber denk dran Manu er wohnt in Norwegen und du in Deutschland.“ „Das macht doch nichts es gibt doch facebook”, sagte sie und ging lächelnd zurück ins Wohnzimmer. Ich schüttelte nur den Kopf, nahm die Getränke und folgte ihr... Die nächsten Stunden verbrachten wir mit plaudern. Ich war froh, dass mal wieder einige Frauen bei mir auf Besuch waren und genoss es richtig! Liv und Solvej wurden richtig gesprächig und auch Manu war froh um die Unterhaltung, obwohl sie immer wieder zu Hendrik schaute, der sich mit Morten, Ketjil und Nicki unterhielt. Als Giulia und Juline langsam mühsam und müde wurden, brachte ich sie mit Solvej ins Bett. Als Solvej zu den andern zurückkehrte, wollte ich noch einen Augenblick mit meinen Mädchen verbringen. Ich brauchte mal wieder etwas Ruhe....

Ich nahm Giulia in meine Arme und kuschelte ihre Backe an mein Gesicht und drückte sie fest an mein Herz. Als ob Juline bemerkt hatte, dass ich mich Giulia zugewendet hatte, stieß sie ein eifersüchtiges Seufzen aus. So nahm ich sie auch noch auf den Arm und wiegte beide in den Schlaf. Wenn ich die beiden und Nicki nicht hätte.....



Als ich glücklich wieder zu den anderen stieß, fand ich im Wohnzimmer nur noch Nicki, Hendrik und Manuela auf. Auf meinen fragenden Blick antwortete mir Nicki: „Die anderen lassen dir gute Nacht wünschen, sie waren müde und gingen ins Bett. Komm setz dich zu mir, Principessa!“ Als ich mich neben Nicki hinsetzte, nahm er mich zärtlich in den Arm und gab mir einen Kuss.

Wir plauderten noch bis tief in die Nacht hinein. Wir hatten uns viel zu sagen und hatten eine Menge zu lachen. Ich merkte, dass es zwischen Manu und Hendrik anfing zu funkeln. Ich musste Hendrik später noch unbedingt unter vier Augen sprechen! Langsam wurden meine Augen schwer ich nickte an Nickis Schulter ein und schreckte wieder hoch...Nicki merkte es und sagte: „Hey Süße ich glaub du musst ins Bett…ich wäre dafür, wenn wir jetzt alle ins Bett gehen würden, also ich und Maya gehen jetzt auf jeden Fall was ihr macht ist mir jetzt erstmal egal...“ Ich stützte mich an Nickis Schulter was die anderen beiden machten kriegte ich schon nicht mehr mit... Erschöpft sank ich aufs Bett und war sofort eingeschlafen... Mitten in der Nacht, das dachte ich jedenfalls, schreckte ich auf, als ich ein surrendes Geräusch hörte. Als ich auf meinen Wecker schaute zeigte dieser jedoch erst halb zwei Uhr Morgens. Da fiel mir ein, dass Manuela und Hendrik wahrscheinlich noch wach waren. Da ich plötzlich wach war, entschied ich mich schnell aufzustehen, nach den Mädchen zu schauen und etwas zu trinken. Als ich in die Küche kam, wurde mir ein so komischer Anblick geboten, dass ich das Lachen nicht verkneifen konnte. Manuela und Hendrik wollten sich wohl einen Kaffe machen, denn sie standen vor unserer nicht gerade neusten Kaffeemaschine, klammerten sich aneinander fest und lachten sich fast tot! (dabei mussten sie schauen, dass sie nicht zu laut waren, was ihnen kläglich misslang) „Psst...Nicht so laut”, schmunzelnd trat ich durch die Türe. Die beiden erschraken furchtbar und wurden rot wie zwei Tomaten. „Sorry, wollte nicht stören, ich habe nur Durst und ich sehe, das habt ihr wohl auch!“ Ich machte uns allen einen Kaffe, obwohl es mitten in der Nacht war. Als Manuela kurz auf die Toilette musste, nutzte ich den günstigen Moment um mein geplantes Gespräch mit Hendrik zu führen.... „Du Hendrik was läuft denn jetzt zwischen dir und Manu?“ „Äh...ähm...also nichts besonderes wir sind...halt befreundet...“ „Ah ja befreundet nun gut... Hey Manu ist ein tolles Mädchen...und ich gönne es euch von Herzen wenn ihr zusammen kommen könntet, doch denkt auch bitte an die Probleme, die auf euch zu kommen werden...sie hier du in Norwegen...ich weiß wie schwer einem solche Probleme die Beziehung machen können...“ Hendrik wollte mir grad antworten, doch da ging die Badtür wieder auf und ein paar Sekunden später stand Manu wieder bei uns in der Küche. Als Manu wieder in der Küche auftauchte, verstummten wir.

„Stör ich grade? Ich wollte jetzt eh schlafen gehen. Also dann ich wünsche euch eine gute Nacht!“ Sie warf Henrik einen schmelzenden Blick zu und verschwand dann nach oben... Als Manu den Raum verlassen hatte, sah Hendrik mich an: „Ich weiß was du meinst Maya und ich weiß, dass eine Beziehung nicht einfach werden würde..., aber...Manu ist das erste Mädchen nach meiner ersten Freundin, die mich so mag wie ich bin und in die ich mich auf Anhieb verliebt habe. ich kann es nicht erklären, aber es ist so...“ „Ja ich verstehe dich, dass ging mir früher mit Domenico ganz ähnlich!“... „Aber Hendrik, ich will dir nur eins raten, denkt noch mal über alles nach...“ „Ja Maya, aber das haben wir schon...“ „Hendrik, ich weiß wie man die Welt sieht wenn man verliebt ist, mir brauchst du da nichts zu erzählen..., aber ich möchte euch nicht an einer Beziehung hindern, ich möchte nur das ihr noch mal darüber nachdenkt, was das für euch bedeutet... Aber ihr beide seid echt ein Süßes Pärchen”, fügte ich schmunzelnd hinzu... „Hendrik”, begann ich nochmals, denn diese Sache wollte ich unbedingt noch loswerden. „Dir ist schon bewusst, dass Manuela keine Christin ist und Dinge wohl etwas anders sieht?“ „Ja, ich weiß”, antwortete Hendrik seufzend, „doch wir haben schon darüber gesprochen und ich glaube sie würde gerne mehr über Gott erfahren, und schließlich seid…“ „Ja, ja Nicki und ich sind auch zusammen, doch Nicki glaub wirklich an Gott, bei Manuela bin ich mir da nicht so sicher...“ „Wir werden es sicher langsam angehen”, beendete mein werdender Schwager das Gespräch und wir gingen zu Bett, oder ich, besser gesagt wieder ins Bett. Vorher schaute ich noch kurz ins Kinderzimmer, doch da war alles ruhig, so konnte ich beruhigt bis zum anderen Morgen weiterschlafen. Als ich am Morgen aufwachte war es schon wieder taghell... Ich schaute auf den Wecker 10.45 Uhr...Na das ging ja noch. Ich nahm meine Sachen und ging ins Bad während ich meine Zähne putzte, kam mir eine neue Idee, ich musste mal mit Manuela über Gott reden...Nicht nur wegen Hendrik, nein ich wollte wissen was sie über dieses Thema dachte. Früher, als ich wegen meiner Bibel gehänselt wurden war hatte sie nie mitgemacht... aber was hatte sie darüber gedacht? Ich nahm mir vor sie heute bei einer passenden Gelegenheit darauf anzusprechen... Als ich im Bad fertig war, ging ich in die Küche und was sah ich da...Manu und Hendrik umarmend am Fenster stehen...Und mit Nicki redend. „Hendrik, wann fahren deine Eltern eigentlich?“, fragte Nicki gerade als ich in die Küche kam. „Heut Nachmittag...“ Von hinten ging ich auf Nicki zu und hielt ihm die Hände vor die Augen. „Guten Morgen mein Traumprinz”, meinte ich mit einem Lächeln auf den Lippen. „Morgen Principessa”, sagte er nur und gab mir einen Kuss auf die Nasenspitze. „Was ist denn los, ist was passiert”, fragte ich. „Nein, nein”, antwortete mir Hendrik, „wir haben nur darüber geredet, dass ich noch eine Weile hier bleiben werde und meine Eltern ohne mich nach Hause gehen werden, wenn das für dich auch ok ist?!“ Na klar war das Ok für mich, ich war froh um jede Gesellschaft. Als ich schon den Raum verlassen wollte, kam es etwas schüchtern von Hendrik: „Maya, kann ich noch kurz mit dir reden?“ Ich hatte natürlich nichts dagegen, so gingen wir zusammen ins Wohnzimmer. Dann kam Hendrik mit einer solchen Feststellung, die mir nie aufgefallen wäre, hätte er nicht was gesagt. Er habe gemerkt, und Nicki habe ihm gegenüber auch eine Bemerkung gemacht, dass ich, seit der Geburt, wohl nicht mehr so gefühlsvoll und anhänglich war. War das wirklich war? War ich in letzter Zeit so beschäftigt gewesen, dass ich unsere Zärtlichkeiten vergessen hatte? Wenn ja, musste sich dies sofort wieder ändern, denn schließlich heiraten wir bald!!!! Klar haben Nicki und ich einander versprochen, mit dem nächsten Mal bist zur Hochzeit zu warten, doch ich war in letzter Zeit wohl nicht gerade zärtlich…Aber je länger ich über Hendriks Behauptung nachdachte, desto mehr merkte ich wie recht er hatte.... Ich hatte Nicki wirklich nicht gerade zärtlich und liebevoll behandelt... Aber daran musste sich etwas ändern... Ich brauchte jetzt Zeit für mich...

Also verließ ich einfach den Raum und legte mich auf mein Bett...

Nicki und ich hatten schon ewig nichts mehr nur zu zweit unternommen...Aber was???

Kino, nein: einfallslos...

zusammen Essen gehen, nein: langweilig...

Es musste doch irgendwas geben...

Je länger ich grübelte formte sich eine Idee in meinem Kopf: Ein Mitternachtspicknick außerhalb der Stadt, am Besten im Wald am See...

Ich brauchte nur etwas Hilfe... Als ich mir diese Idee noch einmal richtig durchdacht hatte, merkte ich, dass das eine echt gute Idee war...ich hatte Nicki letzter Zeit wirklich vernachlässigt. Aber ich hatte es nicht einmal bemerkt!

Ich trat zurück in die Küche und winkte Hendrik noch einmal heraus. „Hey Hendrik, du hast mir die Augen geöffnet, dass ich Nicki in letzter Zeit total vernachlässigt habe...und deshalb habe ich mir etwas ausgedacht...“, ich erklärte Hendrik meinen Plan. „Das ist die Maya, die ich vermisst habe. Na klar werd ich dir helfen und Manu auch. Ich find die Idee echt kult!“ Wir überlegten noch welchen Tag wir nehmen sollten. Hendrik meinte wir sollten es gleich morgen machen, da sich dringend etwas an unserer Beziehung ändern musste. Ich war einverstanden... Nachdem wir alles durchgeplant hatten, machten Hendrik und ich uns auf den Weg zum Supermarkt um alle Zutaten für das Picknick zu besorgen und Manu, die ganz begeistert von dieser Idee gewesen war, wollte die Deko kaufen. Als wir alles hatten, was wir benötigten, machten wir uns auf den Weg nach hause. Dort angekommen, fanden wir die Wohnung leer vor, doch auf dem Küchentisch lag ein Zettel:

´Hey Maya,

ich bin bei einem Kollegen...keine Angst er ist nicht aus der Szene...

Bin dann heut Abend wieder da...

In Liebe, dein Nicki`

Das kam doch wie gerufen! So hatten wir Zeit alles in Ruhe vorzubereiten. Hendrik und ich kochten und backten alles was man nur aus den Zutaten, die wir gekauft hatten, machen konnte. Während wir unser Glück am Herd versuchten, setzte sich Manu an den Küchentisch und plante die Deko.

Nachdem wir alles vorbereitet hatten, ließen wir uns erschöpft vor dem Fernseher nieder.

Ungefähr um 22.00 Uhr ging die Tür auf und Nicki kam herein. Er schlug vor, dass wir noch etwas essen könnten, nachdem er uns gefragt hatte, ob wir schon gegessen hatten. Wir plauderten dann noch eine Weile und gingen ins Bett. Ich hoffte, dass am nächsten Tag alles so klappen würde, wie ich es mir vorgestellt hatte...

Am nächsten Morgen stand ich extra früh auf um Nicki und mir ein leckeres Frühstück zu kochen mit, Müsli und Kaffee. Als ich den Tisch gedeckt hatte, tapste ich leise ins Schlafzimmer um mir eine schöne weiße Bluse und eine beige Shorts anzuziehen. Als ich mich im Spiegel betrachtete, bemerkte ich das Nicki schon wach war und mich beobachtete.

„Guten Morgen Schatz! Hast du gut geschlafen? Möchtest du aufstehen?“, fragte ich als ich rüber zum Bett ging und ihm einen Kuss auf die Stirn gab. „Hey... guten Morgen, Principessa. Ja, ja, ich steh gleich auf. Gib mir fünf Minuten. Übrigens: Du siehst toll aus!“, antwortete er noch ein wenig verschlafen.

Ich ging schon mal in die Küche und zündete eine Kerze an.

Tatsächlich stand er fünf Minuten später in der Küche und lehnte sich lässig an den Türrahmen.

Ich gab ihm einen zarten Kuss und zog ihn neben mich auf den Stuhl.

„Lass es dir schmecken. Die Omeletts hab ich übrigens selber gemacht. Hoffentlich sind sie gut geworden!“,

zwinkerte ich ihm zu. Nachdem ich mich versichert hatte, dass mir die Omeletts gut gelungen waren, fragte ich Nicki: „Bist du heute Abend frei oder hast du irgendwelche Termine?“ „Heute Abend bin ich frei. Ich muss halt bis 22 Uhr arbeiten. Wieso fragst du?“ „Perfekt. Ich hol dich dann um zehn nach zehn ab. Ich hab nämlich noch was mit dir vor. Frag nicht weiter, ich werde dir nichts weiter verraten”, antwortete ich geheimnisvoll. Nicki sagte für den Rest des Frühstücks nichts, denn er zerbrach sich offenbar den Kopf über meine Geheimniskrämerei.

Als er gehen musste, begleitete ich ihn bis zur Tür. Ich umarmte ihn und hauchte ihm „Ich freu mich schon”, ins Ohr. Als er weg war entschied ich mich einen Spaziergang mit meinen Kleinen zu machen. Ich schlich leise in ihr Zimmer und weckte sie auf.

Ich liebte ihre weiche Haut und die kleinen Fingerchen. Ich zog sie schön an und legte sie in den Kinderwagen.

Dann schlenderten wir gemütlich zum Park. Wir liefen weiter in die Stadt um ein wenig shoppen zu gehen. Ich entdeckte tolle Kleider für meine Mädchen und eine coole Handtasche für mich. Dann ging ich noch zu Gina um meine Kinder bei ihr zulassen. Gina bat mich auf einen Kaffee herein und wir spielten noch ein bisschen mit unseren Süßen. Als ich auf die Uhr schaute war es schon 19 Uhr. Ich verabschiedete mich und rannte schnell nach Hause. Dort duschte und schminkte ich mich und ich mir ein langes Kleid und süße Riemchensandalen an. Ich holte einen Picknickkorb und eine Picknickdecke.

Ich packte die vorbereiteten Leckereien ein und bereitete noch etwas frischen Salat zu. Die restliche Zeit schaute ich noch fern.

Um 22 Uhr lief ich los um Nicki abzuholen. Er wartete schon und freute sich offenbar sehr mich zu sehen. Wir liefen durch den Wald zum See. Ich breitete die Decke aus und legte das Essen darauf. Dann zog ich ihn zu mir runter und sagte: „Nicki, ich liebe dich und ich werde nie wieder einen Jungen so lieben wie dich!! Und das meine ich ernst! Hendrik hat mir gesagt, dass ich nicht besonders zärtlich zu dir war...ich habe drüber nachgedacht und musste einsehen, dass er recht hatte...aber Nicki ich wollte dich nie, niemals dadurch verletzten! ICH LIEBE DICH!!!!!!“ „Principessa”, murmelte Nicki und schaute mir tief in die Augen…„Ich liebe dich auch über alles auf der Welt!!!!!“ Ich wollte etwas erwidern doch er legte den Finger auf meinen Mund und küsste mich. Es fühlte sich an wie mein erster Kuss...und daran merkte ich, dass es die letzten Wochen zwischen uns wirklich nicht mehr gestimmt hatte...

Wir saßen lange einfach schweigend da und schauten auf den See, dessen Wasseroberfläche sich leicht im Wind kräuselte... Nach einer gefühlten Ewigkeit, keiner von uns hatte sich getraut als erster zu sprechen, fing Nicki auf einmal an: „Maya...Principessa...ich weiß, dass es mit mir manchmal nicht einfach ist...und das gebe ich ja auch zu...aber weißt du...früher...als...Mmingo und ich nach Deutschland kamen...ich meine ersten Freundinnen hatte...dachte ich nie, wirklich nie, das ich einmal so eine Frau wie dich abkriegen würde...ich heilt es für hoffnungslos und mich nur für einen Versager, der sowieso nichts auf die Reihe kriegte...und alle hatten recht im inneren habe ich mich nach meiner Mutter gesehnt...nicht nach Mama Rosalia nein nach meiner richtigen Mutter...aber ich wollte es nicht zugeben...sie hatte mich so vernachlässigt...“ Das war eine echt lange Rede gewesen und ich wusste nicht was ich darauf sagen sollte, ich wusste nicht was die Probleme mit seiner Mutter damit zu tun hatten, aber wenn er einmal von sich erzählte, dann erzählte er alles kreuz und quer, also nahm ich einfach seine Hand und legte sie in die meine. Nach langer Zeit antwortete ich ihm: „Nicki...ICH LIEBE DICH...egal wie viel Probleme du mit dir herum trägst...ich habe dir damals versprochen immer für dich da zu sein und dieses Versprechen würde ich niemals brechen...Viele haben mich für verrückt gehalten...doch ich habe auf mein Herz gehört und mich richtig entschieden...“ Ich lächelte ihn an und er lächelte schüchtern zurück... Plötzlich sagte Nicki: „Du hast mich zwar gefragt aber ich habe dir nie gesagt warum ich meine Mutter auf dem Motorrad mitgenommen habe...weißt du...ich habe damals mit ihr geredet...ich habe Sachen geklärt, die ich früher nicht verstanden habe...oder...auch nicht verstehen wollte...“ Er seufzte. „Sie hat mir alles erzählt, als ich sie danach gefragt habe...natürlich sehe ich jetzt meine und auch ihre Geschichte mit anderen Augen...“ Er stockte einen Moment. „Wir haben aber nicht nur darüber geredet sondern auch über...dich...“ „Über mich? Wieso denn das???“ „Meine Mutter hat gesagt...du wärst eine tolle Frau und wenn ich...dich jemals verlieren würde...dann würde ich niemals wieder so eine Frau wie dich finden, geschweige denn glücklich sein...sie hat mir außerdem gesagt, dass ich offen und ehrlich zu dir sein soll, da du so verletzlich bist...“ Er schaute mich aus seinen blaugrauen Augen an. Ich umarmte ihn...und flüsterte: „Nicki...ICH LIEBE DICH SO SEHR!!“ Ich merkte wie etwas Kaltes und Nasses in meinen Nacken tropfte. Nicki weinte, ja er weinte, aber es waren keine Tränen der Trauer sondern der Freude. Er nahm meinen Kopf in seine Hände und küsste mich auf den Mund... Wir küssten uns lange...

Später meinte Nicki, dass wir etwas essen sollten, da ich sonst alles umsonst vorbereitet hatte.

Inzwischen war es schon halb drei...

Wir stürzten uns mit Heißhunger auf das Essen. Es schmeckte wirklich ausgezeichnet. Nicki meinte: „Principessa, so gut hast du noch nie gekocht! Aber du hast etwas viel Salz hinan getan…“ „Tja, für das Salz war Hendrik zuständig.“ Nicki lachte: „Na das hätte ich mir denken können!!!“ Nach dem Essen kuschelten wir noch eine Weile. Da es langsam kalt wurde packten wir unsere Sachen und gingen nach Hause. Es war schon nach Mitternacht. Es war still im Haus. Ob Manuela und Hendrik schliefen?

Nicki zog mich an der Hand in mein Zimmer...

Er setzte sich auf mein Bett und zog mich auf seinen Schoß. Er küsste meinen Nacken...

Doch ich sagte: „Nicki, bitte...ich möchte bis zum nächsten Mal warten bis wir verheiratet sind...ok?“ „Klar, Süße...“

Nicki legte sich neben mich und nahm meine Hand. Und sagte dann ganz leise: „Ey Maya danke für das alles heute Abend!“

„Ich mach doch nichts lieber, als dir eine kleine Überraschung!“ Nicki war bald eingeschlafen nur bei mir funktionierte das irgendwie nicht...ich hoffte mal, dass Giulia und Juline gut schliefen bei Gina. Ich dachte daran, dass ich bald wieder in die Schule musste...nur noch 1 1/2 Wochen Frühlingsferien. Hendrik würde auch bald abreisen müssen von Manuela wusste ich nicht wie lange sie bei uns bleiben würde. Ich hätte eigentlich wirklich Lust mit Mama zu Telefonieren sie war gesund!!! Mir kamen die Tränen wenn ich daran dachte wie es wäre, wenn sie uns allein gelassen hätte. Ich beschloss morgen mit ihr zu telefonieren. Neben mir begann Domenico wieder im Schlaf zu sprechen die Alpträume quälten ihn bestimmt...

Ich sollte eigentlich auch schlafen, deshalb legte ich mich an seine Brust, so wie Mingo es immer getan hatte. Sofort wurde er ruhig und ich konnte auch endlich einschlafen...

Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen, beschloss ich sofort Mama anzurufen. Tuuut tuuut tuuut...

„Fischer?“, Mamas Stimme klang schwach. „Mama! Hier Maya...Wie geht es dir???“

„Ach Maya, mir geht es gut, bitte mach dir keine Sorgen mehr...mehr erzähle ich dir wenn wir euch besuchen kommen!“ „Ihr kommt uns besuchen? Wann?“ „Voraussichtlich in zwei Tagen...“ „Oh Mama, ich freu mich so! Aber ist das jetzt nicht zu viel für dich nach dieser Operation?“ „Maya, ich habe gesagt du sollst dir nicht so viele Sorgen machen und nein es ist nicht zu viel für mich, dein Vater ist auch dafür!“ „Na dann, ich freu mich auf euch! Ich hab dich lieb!“, sagte ich und legte auf. Diese Neuigkeit musste ich gleich Nicki erzählen. Ich berichtete ihm alles von dem Telefonat und das Mama und Paps uns besuchen kommen würden. „Deine Mutter lebt und sie kommt uns besuchen!!!“, Nicki jubelte hob mich hoch und drehte mich im Kreis. Da kam Hendrik in die Küche und fragte: „Hey was ist denn hier los?“ „Mayas Mutter und ihr Vater kommen uns übermorgen besuchen!“ „Oh das ist ja schön! Aber da bin ich leider nicht mehr hier morgen geht mein Flieger nach Norwegen...leider...“ „Oh Hendrik, was meint denn Manu dazu?“ „Na ja besonders glücklich ist sie nicht aber ich hab ihr gesagt, dass sie doch einmal mit ihrem Vater darüber reden könnte, dass sie nach Norwegen ziehen könnte...ach ja Nick ich habe vorhin mit Morten telefoniert und er meint, dass er sich jetzt dafür einsetzen würde das Manuel und seine Mutter, Carrie oder so ähnlich...nach Norwegen ziehen können.“ „Oh, Rick, das wäre ja fantastisch!“, meinte Nicki völlig überwältigt...

An diesem Tag waren Nicki und ich einfach nur glücklich, denn wir konnten den ganzen Tag im Bett bleiben. Denn Hendrik wollte unbedingt noch mit den Kleinen in den Zoo... obwohl es die Mädchen wahrscheinlich noch nicht interessierte. Wir lagen neben einander und redeten einfach drauf los.

„Man Maya ich kann es immer noch nicht glauben, dass es Esther wieder so gut geht, dass sie zu uns kommen können.“ Wir verbrachten noch den ganzen Tag mit Manu und Hendrik, da Hendrik am nächsten Tag abreisen wollte und auch Manu sich einen Zug für Morgen besorgt hatte. Wir gingen in den Park und schlenderten einfach ein wenig durch Berlin. Als wir uns gerade ein Eis gekauft hatten, meinte Manu: „Man Maya, ich werde dich wieder schrecklich vermissen!“ „Ach Manu spätestens zur Hochzeit sehen wir uns ja wieder! Und natürlich werden Delia, Ronny, Patrik und du als Ehrengäste eingeladen!“

Da machte sich auch Hendrik bemerkbar, und sagte: „Oh ja, ich freu mich schon auf die Einladung oder wollt ihr mich nicht dabei?“

„Was für ne idiotische Frage! Logisch will ich meinen großen Bruder dabei. Schließlich musst du der Trauzeuge sein! Ohne dich können wir doch nicht heiraten!“ Wir machten uns noch einen schönen Tag...

Am nächsten Morgen war die Stimmung ziemlich gedrückt. Um 13.00 Uhr würde Hendriks Flieger gehen.

Manu war die ganze Zeit völlig zerstört und sagte zu Hendrik: „Naja wenigstens sehen wir uns bei der Hochzeit wieder...

So lange wird das doch hoffentlich nicht mehr dauern, oder???“, fragte sie mich. „Nein das denke ich auch nicht!“

antwortete ich.

„Und so lange gibt´s ja auch nich facebook.“

Nicki machte uns noch ein riesen Frühstück bis sich Hendrik und Manu verabschieden mussten.

Ich hatte gar keine Zeit lange traurig zu sein, dass sie gingen, denn morgen würden meine Eltern ja wieder zu uns kommen. Wir brachten Hendrik zum Flughafen und mussten ihm versprechen ganz oft über facebook mit ihm zu chatten. Als Hendriks Flieger abgeflogen war, machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof, da wir Manu zum Zug schaffen mussten.

Manus Zug stand schon da...

Sie fiel mir um den Hals: „Maya, ich werde dich schrecklich vermissen!!!“ „Ich dich auch Manu, aber wir werden uns bald wieder sehen! Und sag Delia, Ronny und Patrik einen schönen Gruß von mir ja?“ „Klar das werde ich machen!“

Der Schaffner kam und sagte: „Also wenn einer von ihnen mit diesem Zug fahren möchte, dann müssten sie jetzt bitte einsteigen!“

Also umarmten wir uns noch einmal und dann stieg Manu in den Zug.

Nicki und ich machten uns auf den Weg nach Hause, um noch ein wenig zu putzen, da am nächsten Tag schon meine Eltern kommen würden...

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